Wie kann man festhalten, dass die Zeit vergeht?

Eigentlich eine sonderbare Frage. Ist es nicht das Wesen der Fotografie und des Films, Zeit zu verewigen? Doch nachdem diesen Medien die Zeit inhärent ist, ist es schwierig, darauf hinzuweisen, dass es in diesem Werk um die Zeit geht. Es wäre wie darauf aufmerksam zu machen, dass Wasser nass ist.

Wie also kann man das Vorrücken der Zeiger zeigen?

Das Wasser ist nass. Aber dennoch gibt es unterschiedliche Spielarten: rauschende Flüsse, bei denen die Tropfen schließlich über einen Wasserfall springen. Stille Seen, auf dem sich keine Welle regt. Das Meer, das seinem eigenen Rhythmus folgt. Und wie das Wasser hat auch die Zeit ihre eigenen Spielarten.

Angelika Wienerroither ist eine österreichische künstlerische Fotografin und Journalistin. In ihrer Arbeit erforscht sie, wie Menschen miteinander leben, wie sie ihre Realität formen und ihren Raum gestalten. Die Konzeptkünstlerin arbeitet mit analoger und digitaler Fotografie. Sie lebt in Salzburg und ist Mitglied des Künstlerkollektivs blurred. Folgen Sie der Künstlerin auch auf Instagram.

News

ausstellungsansicht 5The Censored Exhibition

Zwei Fotografien der Serie „Es wird dagewesen sein“ reisen zum Copenhagen Photo Festival.

 

IMG_20180509_181557 (2)Die dunkle Kammer

Installation zum Gefühl in der Dunkelkammer: Erhaben, aber unheimlich zugleich.

 

Angelika_Wienerroither_07 (2)Es wird dagewesen sein

Abstrakte Fotografien, die versuchen, die Zeit einzufangen.

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