Wie kann man festhalten, dass die Zeit vergeht?

Eigentlich eine sonderbare Frage. Ist es nicht das Wesen der Fotografie und des Films, Zeit zu verewigen? Doch nachdem diesen Medien die Zeit inhärent ist, ist es schwierig, darauf hinzuweisen, dass es in diesem Werk um die Zeit geht. Es wäre wie darauf aufmerksam zu machen, dass Wasser nass ist.

Wie also kann man das Vorrücken der Zeiger zeigen?

Das Wasser ist nass. Aber dennoch gibt es unterschiedliche Spielarten: rauschende Flüsse, bei denen die Tropfen schließlich über einen Wasserfall springen. Stille Seen, auf dem sich keine Welle regt. Das Meer, das seinem eigenen Rhythmus folgt. Und wie das Wasser hat auch die Zeit ihre eigenen Spielarten.

Angelika Wienerroither ist eine österreichische künstlerische Fotografin und Journalistin. In ihrer Arbeit erforscht sie, wie Menschen miteinander leben, wie sie ihre Realität formen und ihren Raum gestalten. Die Konzeptkünstlerin arbeitet mit analoger und digitaler Fotografie. Sie lebt in Salzburg und ist Mitglied des Künstlerkollektivs blurred. Folgen Sie der Künstlerin auch auf Instagram.

 

 

 

News

wienerroither_angelikaEs wird dagewesen sein
Abstrakte Fotografien über das Vergehen der Zeit.

 

 

000013 Tick, Tack

Wie kann Fotografie Zeit sichtbar machen?

 

 

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Die Gedanken überschlagen sich, der Blick wandert über ein Foto. „So Tired“ steht da. Am Boden klebt ein Zettel. „Need a break?“

 

November (05)Farben meiner Träume

Ein Spaziergang durch eine unwirkliche Welt.

 

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