Buch: Raum

„Raum“ beschäftigt sich mit einem leerstehenden Haus in Salzburg. Es liegt mitten in der Stadt und wird dennoch kaum wahrgenommen. Als die Fotografin das erste Mal das Haus betrat, klopfte ihr Herz wie nach einem Sprint: Eine geheimnisvolle Aura umrankte das Haus, wie der Efeu, der am Gebäude hochkletterte. Es war Märchenschloss und Geisterhaus zugleich – Räume, in denen alles möglich war und gerade deshalb Angst einjagten.

Physiker denken, dass ein Raum nur besteht, wenn er in Relation mit etwas darin steht. Was passiert mit einem Raum, der von Menschen erbaut und dann verlassen wurde? Wurde er mit jedem Mal, als ihn Angelika Wienerroither betrat, von neuem erschaffen?

 

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Die Straßen von Vietnam

Ein Mädchen rennt nackt aus ihrem Dorf, schreiend vor Schmerz. Sie flieht vor der Napalm-Wolke, die sie erneut einzuholen droht. Diese Fotografie bildete den Vietnamkrieg ab. Wie sieht aber das Bild des Friedens aus, 40 Jahre nachdem der Krieg endete? Angelika Wienerroither versucht, in den täglichen Ritualen der Menschen die Abwesenheit von Gewalt, die Sicherheit und die Hoffnung auf eine gute Zukunft festzuhalten.

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Buch: Tagtraum

Angelika Wienerroither hat sich intensiv damit beschäftigt, wo die Wirklichkeit aufhört und die Fiktion beginnt. In ihrem Fotobuch „Tagtraum“ versucht sie, diese Grenze darzustellen: In dem Zustand der Träumerei ist der Körper anwesend, während der Geist Luftschlösser baut. Der Mensch kehrt in sich und kann dort Schönheit, Ekstase, Wissen aber auch Ruhe finden.