Tick, Tack

Wie kann Fotografie Zeit sichtbar machen?

Zwei Wochen lang begleitet ein Gedanke das ruhige Knirschen der Steine auf dem Weg zur Festung Hohensalzburg. Wie kann Fotografie das Vergehen der Zeit zeigen?

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Eigentlich eine sonderbare Frage. Valérie Jouve, die Kursleiterin der Sommerakademie, hält mit ihrer analogen 4×5-Inch-Kamera Momente fest. Aber sieht man darin wirklich die Zeit – oder konzentriert sich der Betrachter auf Personen, auf Orte?

Auf dem knirschenden Weg, hoch zur Festung, bleibt der Blick auf rostigem Metall hängen, das eine Stufe schützt. Oben angekommen zeigt eine Markierung, wo zuvor noch ein Kunstwerk hing. Und mehrere Schichten Farbe überlagern sich auf einer Wand.

Zeigt das die Zeit?

Ein Tag ist die natürlichste Einheit von Zeit. Das Licht steuert den Rhythmus und der Schatten folgt dem Licht. Warum nicht ein Objekt einen Tag  lang mit der 4×5-Kamera begleiten?

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In einem Sekundenbruchteil fliegt die Regenjacke auf dem Boden. Die Kamera hält einen Moment fest: Wie eingefroren steht das Objekt in der Luft.

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Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Klasse Valérie Jouve, Ausstellungsansichten der Endpräsentation

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