Passage de l’Opéra

Louis Aragon beschreibt in seinem Buch „Le paysan de Paris“ die Passage de l’Opéra. Noch während er seine Zeilen verfasst, ist diese Passage dem Untergang geweiht: Sie wird vernichtet.

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Die dunkle Kammer


Dunkelheit ist in der Arbeitsweise von Angelika Wienerroither sehr wichtig, ohne sie würden keine Fotografien entstehen. Es ist aber manchmal eine Überwindung, in diese Dunkelheit einzutauchen. Es ist unheimlich, nicht alltäglich und irgendwie immer noch eine besondere Erfahrung, sich nur auf Hören und Fühlen zu beschränken.

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Blurred Fotokollektiv in Obertrum

 

Die Auseinandersetzung mit der Zeit ist die Triebkraft in Angelika Wienerroithers fotografischen Bildern und Videos. So entstand eine scheinbar abstrakte, 16-teilige Bildserie, doch hinter jedem einzelnen Bild liegt ein individueller und analoger Entstehungsprozess; das fertige Werk ist Dokument dieser Langzeitbelichtungen.

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So Tired… Need a Break?

Das Smartphone vibriert, das Radio schreit die neuesten Staumeldungen. Noch schnell einkaufen, für das Abendessen, für das Frühstück. Die Gedanken überschlagen sich, der Puls ist unruhig. Der Blick wandert über eine Fotografie. „So Tired“, so müde, steht da. Am Boden klebt ein Zettel. „Need a break?“

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Der Nebel verschleiert die Existenz

Unser Selbst ist kein harter Kern, es verändert sich, passt sich an. Wie Nebel, der über einen Berghang zieht, ist ein Aspekt für einen Moment sichtbar, während er im nächsten Moment verschwindet. Wenn nun die Welt ungewiss wird, bleibt nichts, woran wir uns festhalten können. Wir haben Jetlag, ohne die Zeitzonen zu überqueren. Angelika Wienerroither versucht dieses Gefühl der Freiheit, aber auch der Unsicherheit in ihren Fotos zu verarbeiten.

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